Stolle, Wilhelm Carl: Beschreibung und Geschichte der uralten, ehemals festen, grossen und berühmten Hansestadt Demmin II. III. III. §23-§28


Stolle, Wilhelm Carl: Beschreibung und Geschichte der uralten, ehemals festen, grossen und berühmten Hansestadt Demmin II. III. III. §23-§28 (PDF)
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§. 23.

Hiebey komme ich auch auf die Frage: in welcher Provintz und an welchem Orte die so grosse und unter den Wenden so sehr berühmte, ja die Hauptstadt Rethra unter ihnen gestanden habe. Hievon sind viele unterschiedene Meynungen, der eine setzet sie an diesem, ein anderer wieder an einem andern Orte. Wir wollen diesem Ort auch nachspüren ob wir ihn finden können. Die zur Zeit der Wenden, oder die Geschichtschreiber die bald nachher gelebt, als Dithmarus, Adamus Bremensis, Helmoldus und der incertus autor Chron. Slavorum, können hievon das zuverlässigste Zeugniß ablegen. Der folgenden und neueren Geschichtschreiber Zeugnisse, sind gar nicht zuverläßig, wo sie sich nicht auf derer vorigen Zeugnisse gründen. Nach der 4 ersten Zeugnisse, finden sich gewisse Merkmale der Lage der grossen Stadt Rhetra, die wir aufsuchen wollen. Es sind die Merkmale zum Theil unveränderlich und gewiß, zum Theil aber auch veränderlich, und also zur Bestimmung der Lage ungewis und unzuverläßig.

  1. Die unveränderliche und gewisse Merkmale sind folgende.

1) Rhetra muß gelegen haben in dem Lande der Rheterer. Die Kyssiner wohneten ohnweit Rostock bey der Burg Kyssin, und hatten von der Burg Kyssin ihre Benennung. Die Circipaner trugen den Namen daher, weil sie von dem Ursprung der Peen bis Ausfluß derselben wohneten gen Westen dieses Flusses. Die Tollenser hiessen also, weil sie um den Fluß Tollense und besonders bey dessen Ursprung ihre Wohnungen hatten. Die Retherer führeten ihren Namen von der Stadt Rhetra. So muß ja auch diese Stadt unter denen Rheterern, und in ihren Landen gewesen seyn. Zwar will Albertus Krantzius,1 der aber zu jung ist, und noch im Anfang des 16 Seculi gelebet, eine andere Meynung hegen, und die Rheterer bey dem Ursprung der Tollensee und die Stadt Rhetra, wo jetzo die Stadt Stargard im Strelitz-Mecklenburgischen ist, setzen. Und dem will auch Schurzfleisch seinen Beyfall geben nach Martin Rango2.

Wie schlecht aber des Alberti Kranzii Grund sey, zeiget sein folgender nichtiger Schluß. Er schließt so: Stargard heist so viel als eine grosse herrliche und alte Stadt. Nun ist Rhetra eine grosse und herrliche Stadt gewesen. Derowegen hat Rhetra gelegen, wo nun Stargard stehet. Derowegen müssen in der Gegend die Rheterer oder Rhedarier gewohnet haben. Wie denn auch Kranzius seiner Meynung hierin sehr ungewiß ist, und die Stadt Rhetra bald an diesen, bald an jenen Orte hinsetzet. Der sonst genaue und zuverläßige Helmoldus vergisset sich auch einmal, da er bey dem inneren Kriege der Wenden im XI. Seculo wider die Circipaner und Kyssiner, die Rhedarier und Tollenser als ein Volk angiebet. Doch besinnet er sich in dem folgenden gar bald, und unterscheidet die Rhedarier und Tollenser auf das genaueste, als zwey Völker.

Noch einen andern unverwerflichen Beweis will ich aus dem Dithmar, als dem ältesten Geschichtschreiber von den Wenden hernehmen. Er beschreibet nicht allein die Stadt Rhetra, sondern zeiget auch, daß sie in der Gaue, Provinz und Lande der Rhedarier gelegen. Er spricht3: Est urbs quaedam in pago Redariorum, Ridegast nomine, tricornis, ac tres in se continens portas quam undique sylva ab incolis intacta & venerabilis circumdat magna. Duae ejusdem portae cunctis introeuntibus patent. Tercia, quae Orientem respicit, & minima est, tramitem & mare juxta positum, & visu nimis horribile, monstrat. Wenn dann nun gleich Dithmar den Namen des Götzen in Rhetra Ridegast mit dem Namen der Stadt verwechselt (oder wie Francke4) angiebt daß Rhidegast und Rhetre der Herleitung nach von rud, red, rit, Herrschaft, einerley ist) so ist doch ganz unleugbar, daß er von der grossen Stadt Rhetra rede. Und diese Stadt setzet er in Pago Redariorum, in den Canton und Landen derer Rhedarier.

Weil auch Adamus Bremensis in seinen bald folgenden Worten Rehtra eine Stadt der Rheterer oder Rhedarier nennet, so folget auch wol daraus, daß diese Stadt in dem Lande der Rhedarier belegen gewesen.

Das 2te unveränderliche und gewisse Merkmal der Lage der Stadt Rhetra, ist eine grosse See und zwar in dem Lande der Rheterer. Denn daran hat die Stadt gestanden. Dieses bezeuget Adamus Bremensis5 mit diesen Warten. Inter quos (populos) medii & potentissimi omnium sunt Rhetarii, civitas eorum vulgatissima Rhetre, sedes idololatriae. Templum ibi constructum est Daemonibus magnum, quorum princeps Radigast, simulacrum ejus auro, lectus ostro paratus. Civitas ipsa novem portas (partes) habet, undique lacu profundo inclusa pons ligneus transitum praebet, per quem sacrificantibus aut responsa petentibus via conceditur etc. ad quod templum ferunt a civitate Hamburg iter quator esse dierum.

So viel ist gewis, daß der grosse Tempel des Götzen Radegast auf einem Hügel oder Insel erbauet worden, wohin allein diejenigen die dem Götzen Opfer bringen, oder denselben um Rath fragen wollen, vermittelst einer hölzernen Brücke, oder wie Dithmarus saget, einem Fuß-Steige, gehen können und dürfen. Es möchte aber aus denen Worten des Adami fast scheinen, als wenn die Stadt Rhetra selbst auf einem Hügel oder Insel in einer grossen See gelegen habe. Allein es fliesset solches nicht mit Gewisheit aus seinen Worten. Denn da der Tempel mit Zuverläßigkeit auf einem Hügel oder kleinen Insel gestanden; so kann ein schmaler Strich von der See die Stadt und den Tempel von einander geschieden haben, worauf eine Brücke gebauet worden, auf welcher sie nach dem Tempel kommen können. Auf einer tiefen See, wie er sie nennet, liesse sich auch sonsten keine Brücke bauen. Man wird auch wol, wie Francke saget, in dem Lande der Rhedarier keine See finden, in welcher eine so grosse Insel vorhanden, worauf eine so grosse Stadt, als Rhetra beschrieben wird, hätte können erbauet werden. So hat demnach die Stadt auf dem festen Lande, aber an einer grossen See gelegen, wie auch in vor angeführten Worten des Dithmari derselbe zuverläßiger spricht, daß sie juxta an und neben der See gestanden. Und so ist aus beyder Zeugniß gewis, daß man an einer grossen See die Lage der Stadt zu suchen und zu finden habe. Aus diesen Worten Adami Bremensi folget nun das

3te unveränderliche und gewisse Merkmahl nemlich daß sie in einer Entfernung von 4 Tage-Reisen von Hamburg gestanden. Ein Ort also in denen Rheterer Lande der zwar an einem grossen See lieget, aber näher oder weiter als 4 Tage-Reisen von Hamburg ist, kann die Lage der Stadt Rhetra nicht seyn.

Neun Hügel können meinem Bedünken nach kein unveränderliches und zuverläßiges Merkmahl von der Lage der Stadt Rhetra abgeben. Den Hügel können bey Erdbeben, Wasser-Fluthen, Ueberschwemungen, und sonsten entstehen und vergehen, wovon bey dem Bergmanii in seiner physicalischen Beschreibung der Erdkugel und auch sonsten Exempel vorhanden. Die Hügel können auch von den Meeres-Wellen abgespühlet, auch wenn sie nicht gar zu groß sind, durch Menschen Hände abgetragen werden, wovon wir bald ein paar Exempel beybringen werden. Ja es können neun Hügel, meiner Meynung nach, so gar kein Merkmahl der Lage der Stadt Rhetra seyn, weil ich in denen 4 beym Anfange dieses angeführten zuverläßigen Geschichtschreibern auch kein einziges Wort noch eine Spur gefunden, daß neun Hügel sollten bey der Stadt gewesen seyn. Adamus Bremensis redet zwar wol von 9 Thoren, aber nicht von 9 Hügeln. Und so soll es wol richtiger bey ihm, nach dem Urtheil vieler Scribenten partes Theile, heissen, nemlich, daß die Stadt aus 9 Theilen bestanden, weil Dithmarus in dem vorhergehenden, nur 3er Thore gedenket.

Es sind auch noch mehrere wiewol

II. wandelbare, vergängliche, also ungewisse Merkmale von der Lage der Stadt Rhetra. Und dieses sind

1) die Insel auf welcher der Tempel gestanden. Inseln entstehen und vergehen ebenfalls. Wir haben davon Beyspiele auch in Pommern. Uesedom und Wollin sind ehemals festes Land gewesen, nachher Inseln geworden. Der Dars ist vorher eine völlige Insel gewesen, nun aber bey einer Wasser-Fluth zu einem festen Lande, oder nur zu einer Halb-Insel geworden.

2) ein geheiligter Wald, worinnen vorher kein Holz gefället werden dürfen, kann weggehauen werden.

3) eine morastige Gegend kann durch Graben und Ableitung des Wassers trocken, und uhrbar gemacht werden.

4) Pfäle von einer Brücke, so sie eichene sind, sind so weit sie beständig im Wasser stehen fast unvergänglich, aber dennoch der Vergänglichkeit unterworfen. Man kann sie auch zu Winters Zeit auf dem Eise heraus winden und ziehen. Und solche Pfäle finden sich vielfältig, auch bey Demmin an den Orten wo vor vielen hundert Jahren Brücken gewesen.

Wo man nun an einem Orte alle 3 vorbenannte unveränderliche Merkmale, nemlich daß er in dem ehemaligen Rheterer Lande an einem grossen See, in der Entfernung von Hamburg auf 4 Tage-Reisen lieget, antrift, da kann man meiner Meynung nach auch schliessen, daß daselbst die grosse berühmte Stadt Rhetra gestanden. Trift man daselbst diese oder jene an sich veränderliche Merkmale noch an; so erweisen sie diese Wahrheit zwar nicht an sich, bestärken sie aber doch. Bey dem Mangel aber auch nur eines einzigen Haupt- und unveränderlichen Merkmals, und der Anwesenheit der beyden übrigen Haupt- und sämmtlicher veränderlichen Merkmale, muß ich doch sicher schliessen, daß die Stelle des ehemaligen Rhetra daselbst nicht zu finden sey.

§. 24.

Weil dann nun von der Lage dieser Stadt so viel unterschiedene Meynungen sind, und der eine ihr ihren Platz an diesem, ein anderer aber es jenem Orte anweiset, so wollen wir nach diesen angezeigten 3 Haupt-Merkmalen, und aus andern Umständen, eine Untersuchung anstellen, ob ihr Vorgeben gegründet sey oder nicht.

Daß die Stadt in den Mecklenburgischen Strelitzischen, alten Stargard genannt, den Ort nicht bezeichnen könne, ist schon vorher gedacht worden, und sie lieget auch offenbar nicht in dem Lande der Rhedarier, sondern im Lande der Tollenser ohnweit dem Ursprung dieses Flusses, woher auch um deswillen die umher wohnende, ihren Namen die Tollenser getragen haben.

Die Aehnlichkeit einer Sylbe in dem Namen eines Ortes mit dem Namen Rhetra will und kann auch gar nichts erweisen. Einige wollen demnach aus diesem nichtigen Grunde sie nach Rhena dem Kloster ohnweit der Stadt Gadebusch, welches sie als Gottes Busch erklären, bringen, und meynen um so viel mehr ihrer Sache gewiß zu seyn, weil daselbst der Fluß Radigast fliesset, woher auch der Götze, und die Rhedarier ihren Namen haben sollen. Allein in der Gegend haben nicht die Rhedarier sondern die Obotriten weltkundig gewohnt, es ist daselbst auch kein grosser See, auch ist er Hamburg viel näher als 4 Tage-Reisen. Einen mehreren Schein hat das Dorf Rieth ohnweit der Stadt Neuwarp vor sich. Es hat nicht alleine eine Aehnlichkeit mit dem Namen Rhetra, sondern es lieget auch an einem grossen See, nemlich an dem grossen Haff, in dem Lande der Rhedarier, ob wol an den äussersten Grenzen desselben, wovon auch eine Insel nicht so gar sehr weit entfernet ist. Wenn ich aber auch keine Untersuchung anstellen will, ob nicht die See zu tieff, und die Entfernung der Insel von dem festen Lande zu weit sey, als daß eine Brücke dahin geschlagen werden könne; so ist es doch gewis, daß Rieth zu weit von Hamburg und mehr als 4 ja wol mehr als 6 Tage-Reise entfernet ist. Der Götze Radegast, der im Tempel zu Rhetra stand, war nicht allein ein Götze der Lutitier, sondern auch der Obotriten in Mecklenburg. Sie reiseten zu gewissen Zeiten zu diesem Götzen, beteten ihn an, brachten ihm Opfer, suchten seinen Rath und Gedeyen. Sollten denn nun wol die Obotriten von Wismar und noch weiteren Orten her zur Anbetung ihres Götzen Radigast so weit bis nach Rieth gereiset seyn? Es ist nicht glaublich. Um so viel weniger weil sie ihren ehemaligen und alten Götzen Prone, dem sie auch noch ihre gerichtlichen Sachen zur Entscheidung übergaben, zu Oldenburg in der Provinz Wagrien in Hollstein in der Nähe hatten. Sollten sie nicht vielmehr ihren alten Götzen als einen Gott der Wariner wieder erwählet, und den Radigast wegen der Entlegenheit haben fahren gelassen? In der Hauptstadt der Lutitier und Wenden Rhetra, wurden von ihnen die allgemeinen Zusammenkünfte, Land-Tage, Berathschlagungen und Rathschlüsse veranstaltet. Wie denn auch noch im Jahre 1013 der letzte Land-Tag daselbst gehalten wurde. Sollten nun wol diese Völker zu ihren allgemeinen Zusammenkünften, einen Ort an den äussersten Grenzen ihrer Lande, oder nicht vielmehr eine Stadt mitten in ihren Landen erwählet haben? An die Stadt Wolgast ist nicht einmahl zu gedenken. Sie lieget unstreitig nicht in der Rheterer, sondern in der Circipaner Lande, nicht an einem See, sondern nur blos an der Peene, ist auch weiter als 4 Tage-Reisen von Hamburg entfernet. Das Dorf Prillvitz hat sich seit ein paar Jahren her, wegen der vielen daselbst gefundenen ganz kleinen Götzenbilder, hierin bey vielen einige Glaubwürdigkeit erworben. Bey Prillwitz finden sich, so wie sich vielfältig bey grossen Seen finden, unterschiedene Berge, der Tempel-Berg, der Retherer-Berg, und noch ein anderer Provesberg. Wenn ich auch nicht sagen will, daß als Latomus diese Gegend gesehen und vermuthet, daß daselbst Rhetra gestanden, er nach seiner Imagination diese Nahmen den Bergen beygelegt, und sich solche Nahmen bey den Einwohnern nun schon auf 164 Jahr erhalten haben, sondern zugestehen, daß sie diesen Namen schon lange vorher getragen, so können doch solche Namen noch keinen ungezweifelten Grund für Rehtra abgeben. Man findet an andern Orten ähnliche Nahmen von Rehtra und Radigast. Bey Halle und bey neuen Buko im Mecklenburgischen liegt auch Radigast, manche andere Oerter sind schon angeführt, und wie viel können noch vorhanden seyn in den ehemaligen Lutitischen Gegenden. Bey Prillwitz heißt ein Berg Proveberg, es ist auch eine Opferesse, worauf Prove gestanden gefunden; dennoch hatte der Götze Prove hier seinen Hauptsitz nicht, – sondern bey dem Dorf Proveno und dessen Walde bey Oldenburg, so kann auch aus den andern Bergen nichts zuverläßiges geschlossen werden, auch nicht aus dem Berge Heringsberg, daß die Ostsee so weit gegangen und daselbst Heringe gefangen worden. Nach meiner Ueberzeugung kann daselbst nicht Rhetra gestanden haben. Und wenn auch der Ort an dem See Tollensee lieget, und auf 4 Tage-Reisen von Hamburg entfernet seyn sollte; so ist doch Zweifels frey, daß daselbst nicht Rhedarier sondern Tollenser, die ja ihre Benennung daher gehabt, gewohnet. Und hierin sind mit mir die allermeisten Geschichtschreiber einstimmig. Zwar will Francke an einem Orte die Stadt Rhetra an der Tollensee setzen. Er besinnet sich aber bald eines besseren und spricht6 “Tollenser (Tolosantes) fanden sich im Stargardischen bey Neu-Brandenburg, woselbst der grosse See, und daraus entspringender Strom die Tollensee hieß” da liegt ja Prillwitz. Der berühmte Schwartz behauptet ein gleiches in Geogr. m. aev. und so noch viele mehrere. Wie denn auch solches der Herr Superintendent Masch in Neustrelitz bezeuget, wenn er in der Vorrede seines Werks, das von den da gefundenen Götzen handelt, spricht: der See Tollentze hat seinen Nahmen unstreitig von den Tollenzer Wenden, welche auf beyden Seiten dieses Sees gewohnt. Die Wenden liebten sehr, etwas grosses in die Augen fallendes. Wie gros war nicht Svantevit zu Arcona, daß er mit grossen Geprassel, da er umgehauen wurde, zur Erden fiel. Wie gros ein Rügevit in Carenza oder Gartz, daß auch der Bischoff Absalon ohngeachtet er auf den Zähen stand, wie Saxo berichtet, mit der kleinen Hand-Axt, die er zu führen pflegte, kaum bis zu seinem Kinn hinauf reichen konnte. Und wie sollte es glaublich seyn, daß dieses kleine Bild des Radigast unter den gefundenen Bildern in Prillwitz, als das Haupt-Bild in dem grossen Tempel des Götzen zu Rhetra aufgestellet gewesen sey? Kayser Otto I. nachdem er das erste mahl 956 die Stadt und den Tempel eingenommen, schenkte dessen Schatz und das goldene Bild des Götzen dem neu angelegten Bischofthum Brandenburg zu dessen mehreren Aufnahme. Wo es nicht der Schatz gethan, würde ein solches kleines goldenes Götzenbild wenig dazu beygetragen haben. Ein Weib hat zwar den goldenen Triglaf in Stettin verborgen. Woraus aber nicht folget, daß er gar klein gewesen. Sie hat ihn wol heimlich durch Beyhülfe ihrer Bedienten und anderer Helfers Helfer bey Seite gebracht. Quod quis per alium facit etc. Will man gedenken, daß der Wenden ihre hölzerne Götzenbilder nur von einer so ungeheuren Grösse, die metallene aber nur klein gewesen wären; so habe davon noch keinen Beweiß gefunden. Sollte der Schluß gültig seyn, daß, weil das Bild des Götzen Radegast bey Prillwitz gefunden worden, auch sein grosser Tempel daselbst gestanden haben müsse, so könnte man auch schliessen, daß, weil darunter auch, das kleine Bild des Svantewits unter den Namen Nemisa gefunden worden, dieses das Haupt-Bild des Swantevits sey, und sein Haupt-Tempel an dem Orte gestanden habe, und bey dem Percunnust, daß auch dessen Tempel daselbst gewesen seyn müsse. Es kann auch ein Neben-Tempel des Radigast, deren er sehr viele gehabt, in Prillwitz gestanden, und sein Bild im kleinen darin nebst andern gehabt haben. Es kann ein reicher Wende diese Bilder zu seinem Haußgebrauch, so wie die Päbstler die Bilder der Heiligen, angewendet, bey der Gefahr aber der Erde anvertrauet haben, darüber aber ohne Entdeckung desselben, dahin gestorben seyn. Das Gewichte und die Kosten derselben können so gar groß nicht gewesen seyn, da die kleinen Bilder zu Prillwitz noch p. 36 fast alle inwendig hohl sind, wie die grössern Bilder, die Haupt-Götzen der Wenden muthmaßlich ebenfalls inwendig hohl gewesen seyn könnten. Die gefundene Opfer-Geräthe wollen es auch nicht erweisen. Es finden sich allenthalben auch bey Demmin Opfer-Tische. Wo Opfer-Tische sind, da muß auch seyn geopfert worden. Wo geopfert worden, da müssen auch Opfer-Geräthe gewesen seyn. Die Wenden als Heyden merketen wol, daß sie in denen Kriegen bey Hereinkunft derer Christen und Sachsen um ihren Götzen-Dienst kommen würden. Sie verbargen ihre geliebte bewegliche metallene Bilder in der Erde, und musten in denen Kriegen zu vielen tausenden ihr Leben lassen, ohne vorher den geheimen Ort ihrer Götzen jemand offenbaret zu haben. Es sind viele kleine Götzen-Bilder von ohngesehr in Prillwitz aufgefunden, anderswo auch einige. Und wie viele stecken noch in der Erde, die man noch auffinden könnte, wenn man Mühe und die vielen Kosten anwenden wollte, in der Erde mühsam nachgraben, und sie aus ihrer etwas tieffen Lage aufsuchen, die zwar den Wisbegierigen vergnügen, aber, die so öfters viele vergebliche Kosten nicht ersetzen würden. Stehet fast auf allen zu Prillwitz aufgefundenen Götzen-Bildern und Opfer-Schalen Rhetra; so hat es vielleicht eine Anzeige seyn sollen, daß sie einer Capelle des grossen Götzen in Rhetra zugehörig gewesen.

In Prillwitz sind Hügel, aber nicht mehr neune, sondern der eine ist schon verschwunden, und von dem Gutsherrn abgetragen worden. Daß man an diesen Hügeln wahrnehmen könne, daß daselbst das Wasser zur Wenden Zeit bis ins 13. und 14. Seculum 6 Mann, ich rechne 30 Fuß, höher gestanden haben müsse, als die gegenwärtige Wasser-Fläche daselbst ist, ja daß seit dem, das neue Tieff bey Stralsund entstanden, die mit der Ostsee verbundene Binnen-Wasser, der Haff und andere, auch die Flüsse Peen und Tollensee über 2 oder 3 Mannes, das ist 15 Fuß, Wasser verlohren haben, und daß diese beyde Flüsse vorher so viel höher und breiter gewesen, und die Ostsee Arme oder Einbuchten die von einer Seite bis Neu Brandenburg, von der andern Seite auch sich bis den Cummerowischen See ja bis nach der Muritz sich erstrecket, gehabt habe, und die beyden gedachten Ströme auf beyden Seiten fast lauter Seen gewesen seyn, will mir nicht überzeugend einleuchten. Vielmehr regen sich dagegen bey mir viele Zweifel. Unter denen vielen will ich nur einen anführen. Die Erbauer der Städte und Dörfen sahen sehr darauf, daß sie solche am Wasser anlegeten, besonders die Handelsstädte an sichtbaren Flüssen, so nahe daran als möglich, wegen der Anfurth, und leichteren Befrachtung der Schiffe, und Ausladung der Waaren an den Bollwerken. So liegt Demmin, Loitz, Anclam, und mehrere Städte ganz nahe an der Peene. Bey hohen Wasser treibt jetzo die Peene über die Dämme und Brücken, in Demmin und Loitz bis an die Stadt, und in Anclam wollen sich noch die alten Leute erinnern, daß die Peene in der Peen-Strasse unten so hoch getreten, daß sie mit Kähnen von einem Hause zum andern fahren müssen. Sollten nun in vorgedachten Zeiten, die Flüsse und das Wasser eine ordentliche gewöhnliche und beständige Höhe von 15 Fuß mehr gehabt haben, als die jetzige Wasser-Fläche ist, so würde man, da man jetzo bey hohem Wasser zur Stadt Demmin von dreyen Seiten nicht anders als mit Kähnen ankommen kann, sich derselben damals beständig haben bedienen müssen. Das Haus Demmin, welches bey hohem Wasser ganz mit Wasser umflossen ist, die Kirche zum heiligen Kreutz, die halbe Stadt Demmin, Loitz, Anclam würde in beständigen Wasser gestanden haben, und gar nicht wohnbar gewesen seyn. Und wie viel weniger, wenn das Wasser zu gewissen Zeiten auch schon damals angewachsen wäre. Das ist aber nicht geschehen, wie wir ja seit dem 12. Seculo schon genugsame zuverläßige Nachrichten haben. Doch genung von der Höhe des Wassers, zumal es nach meiner Einsicht nichts gewisses zur Bestimmung der Lage der Stadt Rhetra beyträget, wo hin wir wieder einlenken müssen.
Diese Stadt kann auch nicht an der Malchinschen See gelegen haben, denn daselbst haben ohnstreitig die Circipaner gewohnet, nicht an der Teterowischen, Röbelschen, Warenschen, Malchowischen, Plauenschen, und anderen Seen in Mecklenburg, weil daselbst erweislich nicht die Rhedarier, sondern andere Völker gewohnet, sie auch der Stadt Hamburg näher als 4 Tage Reisen liegen.

§. 25.

Nachdem ich nun in dem vorhergehenden gezeiget, wo die Lage der Stadt Rhetra nicht anzutreffen; so lieget mir ob auch zu erweisen, wo sie denn gewesen sey. Ich mache mir die Hofnung sie aufgefunden zu haben. Es ist keine grosse See auf 4 Tagereise von Hamburg mehr übrig als die Cummerower See. Und so hat meiner Ueberzeugung diese grosse und berühmte Stadt Rhetra an selbigem, und zwar an dem Orte wo nun Cummero lieget, gestanden; Es ist dieses Dorff, welches eine halbe Meile von Malchin und 2 ½ Meile von Demmin lieget, von langen Zeiten her ein adelicher Sitz des berühmten Geschlechtes derer von Malzahnen, Erb-Land-Marschalle von dem Stettinschen Antheil Pommern gewesen. Bey diesem Dorfe treffen alle drey angeführte Haupt- und unveränderliche Merkmale auf das genaueste ein, ja auch fast alle Neben- und sonstige veränderliche Merkmale. Nach ersteren lieget es offenbar 1) in der Rhedarier Lande, wie ich vorher schon im 18 §. erwiesen zu haben verhoffe. Es lieget ferner in der Rhedarier Lande 2) an einem grossen See, welcher bis Verchen gehet, ob wol viel Theil davon an das Kloster daselbst gekommen ist, welcher nachher den Namen davon, nemlich der Verchensche See, genommen hat. Es ist die Grösse der See so augenscheinlich und offenbar, daß ich einen mühsamen Beweiß davon nicht führen darf. 3tens findet sich dieses Dorf genau 4 Tage-Reisen von Hamburg, wovon aber einen Beweiß beybringen muß. Nehme ich die Tour wie die Posten, Fracht-Wagen und andere, die wegen ihres Vortheils einen Umweg nehmen, nemlich über Güstrow und Schwerin, so kommen 28 Meile heraus. Das wäre eine Tagreise zu 7 Meile gerechnet. Diese Tagereise aber wäre zu gros. Es ist aber noch ein andererer gerader Weg nach Hamburg übrig, und es ist folgender. Ein noch lebender, aus Demmin gebürtiger, in Treptow wohnender, glaubwürdiger Bürger und Eisen-Krämer, hat diesen Weg nicht einige mal sondern sehr oft und viel, in seinen Angelegenheiten genommen. Derselbe hat mir aufrichtig versichert, daß folgender Weg der näheste und geradeste sey. Von Cummerow bis Malchin ½ Meile, von Malchin bis Güstrow 4 Meile, von Güstrow bis Boitzenburg 8 Meile, von Boitzenburg bis Hamburg nur 7 kleine Meilen, das wären 19 ½ Meilen, eine Tagereise zu 5 Meile gerechnet, welche gewis gemächlig genung ist.

§. 26.

Unter denen sonst an sich vergänglichen Merkmaalen der Lage der Stadt Rhetra haben sich doch die mehresten bis auf gegenwärtige Zeit erhalten. Könnte ich die 9 Hügel mit unter diesen Merkmalen zählen, so würde ich sie auch bey Cummerow und der See, wie auch ihre jetzige Namen auffinden können. Weil ich sie aber gar nicht als Merkmale ansehen kann, so habe mich auch darum keine Mühe gegeben. Denjenigen Hügel oder die kleine Insel auf welchen der Tempel des Radigast gestanden, habe ich ausgeforschet, und findet sich noch da. Ich muß aber noch zuvor etwas von dieser See Cummerow gedenken. Derselbige spühlet nach und nach immer mehr von dem Strande-Ufer ab, verschleidert solches, und machet sich dadurch grösser. Noch lebende wissen es, daß noch zu ihren Zeiten sie einige Häuser an dem Ufer gesehen, welche das Meer jetzo nebst dem Erdreich weggespühlet, und sich an ihrer Stelle ausgedehnet. Man findet auch etwas von Cummerow ab in die See hinein, steinigten und Kalk-Grund als eine Anzeige, daß die Häuser der Stadt Rhetra ehemals etwas weiter daselbst hinein gegangen. Und es möchten sich vielleicht noch mehrere Ueberbleibsel der Stadt in der See aufgeben, wenn man Mühe und Kosten daran wenden wolte. So wie nun die See anjetzo etwas weiter Seitwerts sich ausgedehnet, so haben die Meeres Wellen auch etwas von der Höhe der Hügel, die darinnen stehen, abgespület. So ist es auch mit dem Hügel oder der kleinen Insel, worauf der Tempel gewesen, ergangen. Sie ist noch da, aber ein paar Fuß unter dem Wasser. Sie heisset jetzo der Krautberg, weil das Kraut welches von selbiger aufwächset, über der See zu sehen ist. Die hiesigen Fischer, Prahmführer, und andere auf dieser See fahrende, schlagen auf dieser Insel Pfähle ein, und binden ihre Fahrzeuge ganz sicher und feste an selbige. Sie ist noch so gros, daß nicht allein der Tempel des Radegastes, sondern auch noch mehrere Häuser haben darauf stehen können. An der einen Seite nach dem Lande zu, ist das Wasser auf etwa 200 Schritt breit. Es hat sich aber wol auch an dieser Seite weiter nach dem Lande zu ausgedehnet, das Wasser mag aber ehemals schmäler gewesen und die höltzerne Brücke und der Fuß-Steig über selbigen geschlagen seyn. So haben auch die Wellen von einem andern Hügel oder Insel auf dieser Cummerowischen See gleich gegen der der Stadt Neuen-Kahlden über, etwas abgespühlet. Es hat ehemals ein Schloß, wo nicht gar ein Raub-Schloß des Geschlechts der von Dören sich darauf befunden, welches nach Francken7 in einem Kriege der Mecklenburger mit den Pommern, welcher in dem 4. Absch. noch vorkommen wird, 1456 zerstöret worden. Die Rudera und Steine davon sind, wenn die See nicht hoch ist, noch über der See zu sehen, und er wird daher jetzo der Steinberg genannt. Noch bis jetzigen Zeiten sind um Cummerow herum nach der See zu, Holzungen und Buschwerk, wie auch morastiger Grund gefunden, welches erstere der jetzige Grundherr völlig aushauen, und den letzten durch Ableitung des Wassers und Graben urbar machen lassen.

Noch einen mir scheinenden gültigen Beweiß, daß Rethra da gestanden wo jetzo Cummerow ist, werde ich beybringen aus dem Zeugnisse des incerti auctoris in seiner Chron. Slavorum c. 14. p. 22. Da er die Geschichte von dem Bischofe Johannes in der Stadt Mecklenburg, welche wir auch §. 36. beybringen werden, erzählet mit diesen Worten. “Johannes Episcopus in Mecklenburg captus Servatus, & fustibus caesus, ductus per civitatem, postea truncatis manibus & pedibus, corpus ejus in platta projectum est, & captis ejus Barbari conto persigentes abscissum Deo suo Radegast IV. Calend. Novembr. in signum victoriae immolarunt circa Panim, hoc est ultra Demmin 1066. So schreibet es auch Adamus Bremensis lib. 4 c. 43. und ebenfalls Albertus Stadensis pag. 239” caput defectum conto praesigentes in titulum victoriae Deo suo Radegast circa Panim ultra Demmin immolarunt. Haec in Sclavorum Metropoli Rethre gesta sunt IV. Idus Novembr. Daß dieser incertus auctor Chron. Slavorum hierin auch ein zuverläßiger Geschichtschreiber sey, ist wol gewis. Er hat gelebet zu gleicher Zeit mit Helmoldo zu den Zeiten der Slaven oder Wenden, kann auch vielleicht Rethra in seiner Jugend noch gesehen haben. Er schrieb seine Chronic und endete sie 1168. Er sagt es selber cap. 5. am Ende bey Gelegenheit des Aberglaubens mit den Svantevit “et haec superstitio apud eos usque in hunc annuin et diem, scilicet quo scribitur 1168 perseverat. Dieser Geschichtschreiber spricht: “Die Barbarn, nemlich die Wenden, hätten den Kopf des Bischoff Johannes abgehauen, auf einer langen Stange gestecket, und als ein Zeichen ihres Sieges ihrem Gott Radegast dargebracht und geopfert bey der Peen, das ist jenseit Demmin. Hieraus ist offenbar, daß Rhetra an dem Fluß Peen gestanden nebst dem Tempel des Radegast, (also nicht an der Tollense, woran Prillwitz und Neu-Brandenburg lieget,) nicht nach der Westseite der Peen, denn da wohneten ohnstreitig keine Rhedarier sondern Circipanier; sondern an der Seite nach Osten, wo die Rhedarier ihren Wohnplatz hatten. Es erhellet auch hieraus, daß Radegast seinen Tempel nahe bey Demmin gehabt, weil es heist ultra Demmin jenseit Demmin. Man kann wol nicht mit Gewißheit sagen, in welcher Gegend dieser incertus autor, der unbenante Verfasser der Slavischen Chronic, sich aufgehalten, doch aber mit grosser Wahrscheinlichkeit, daß es auf der Insel Rügen, oder an der Seekante, wo jetzo Stralsund oder Greifswald lieget, gewesen sey. Denn in eben dem angezogenen 1168sten Jahre wurde würklich Arcona von dem Könige in Dännemark belagert, erobert, und das Götzenbild des Svantevits aus dem Tempel herausgeworfen und verbrannt. So muß ja der Verfasser dieser Chronic sehr kurz vorher dieses geschrieben haben. Wie hätte er aber dieses im vorhergehenden so genau schreiben können, daß in eben dem Jahr, ja an eben dem Tage, da er dieses geschrieben, der Götzendienst mit Svantevit noch fortgedauret, wenn er nicht dem Götzen-Tempel des Svantevits sehr nahe gewesen wäre. Hat er sich aber in denen angeführten Gegenden auf gehalten, so hat er es auf das genaueste wissen können, daß an dem Tage als er solches geschrieben, der Götzendienst des Svantevit noch fortgedauret. Und so treffen auch zugleich seine Worte auf das genaueste auf Cummerow als der Lage der Stadt Rhetra, und darin auf den Götzen Tempel des Radigast zu. Denn Cummerow lieget an der Peene nach Osten zu derselben, und ultra jenseit Demmin auf 2 ½ Meile, von gedachten Gegenden zu rechnen. Und so scheinet mir daß wol nichts erhebliches wider diesen Beweiß von der Lage der Stadt Rhetra an dem Orte, wo nun Cummerow ist, aufgebracht werden könnte.

§. 27.

Diese Stadt Rhetra ist sehr groß gewesen. Solches bezeuget Dithmar, Adamus Bremens. und die übrigen Geschichtschreiber der damaligen alten Zeiten. Sie ist die Hauptstadt gewesen, nicht allein der Rhedarier, sondern auch überhaupt aller Lutitier, die auch wie wir gehöret, daselbst zusammen kamen, sich über die wichtigsten Sachen, die sämtliche vier Völkerschaften betrafen, berathschlageten, einen allgemeinen Schluß fasseten, und ihn gemeinschaftlich ausführeten, mit kurtzen, ihre damalige Landtage hielten. Und dazu war die Lage des Dorfs Cummerow viel bequemer, weil es in der Mitte der vier Völkerschaft lag, als das Dorf Rieth, welches an den äußersten Grentzen der Rhedarier, und also um so viel mehr noch von Kyssinern, Circipaniern und Tollensern weit entfernet war. Der Tempel des Götzen Radegast in Rhetra war zwar nur von Holtz, aber doch sehr künstlich, mit Schnitzwerk der übrigen Heidnischen Neben-Götzen gezieret, und mit kleinen Bildern derselben an den Seiten angefüllet. Das Bild dieses Götzens Ridegast, Redegast, Radigast genant, war in dem ersten Tempel von lauter gediegenen Golde. Francke hat sein Bild lip. 1. p. 132 beygebracht. Er stehet auf einen Postement als ein junger Held mit krausen Haaren, und hat auf seinem Haupte einen zum Fluge fertigen Hahn oder einen Vogel, welcher seine Munterkeit vorstellen soll. Auf der Brust hat er einen Schíld hangen, worauf ein Stier- oder Büffels-Kopf, wie in den Mecklenburgischen Wapen stehet, verzeichnet ist: weil er auch ein Götze der Werler, Obotriten und Mecklenburger gewesen. Mit der rechten Hand fasset er unten dieses Schild, und in der linken Hand ein Partisan oder Spieß. Schurzfleisch schreibet: 8 daß man besonders den Sieg erbeten, und bey einer glücklichen Widerkunft ihn mit Geschenken und Gaben verehret. Nachdem der Kayser Otto M. die Rhedarier und Lutitier überhaupt bey dem Flusse Raxa oder der Rekenitz geschlagen hatte, so ging er sogleich 956 vor ihre Hauptstadt Rhetra, belagerte, eroberte und zerstörete die Stadt, riß den Götzen-Tempel nieder, und schenkete das goldene Götzenbild und dessen Schatz dem neu angelegten Bischofthum zu Brandenburg zu dessen mehrerer Aufnahme. Der Kayser hatte kaum den Rücken gewandt, und war davon gezogen, als die Rhedarier ihre Stadt und Götzen Tempel wieder erbaueten, und das Bild ihres Götzen hinein setzeten, Es ist glaublich, daß sie es wieder von Golde gemacht. Gemüntztes Geld war zu der Zeit noch nicht Gänge und Gäbe. Wenn also die Wenden ungemüntztes Gold erwurben oder erbeuteten, so gaben sie es ihren Frauen, sich Geschmeide daraus verfertigen zu lassen, aber am allermeisten in den Schatzkasten ihres Götzen. So konte es also an diesem Metall nicht fehlen. Adamus Bremensis lebte und schrieb um das Jahr 1067, und schreibet also im verhergehenden §. 23. n. 2. von dem 2ten Tempel und Götzen, da die Stadt, Tempel und Götze schon lange, nach ihrem Ruin wieder aufgebauet war. Aus dessen obigen Worten erhellet ja wol, daß das Bild des Götzen damals in dem 2ten Tempel von gediegenem Golde wieder verfertiget worden. Es ist auch solches aus einem andern Grunde wahrscheinlich. Die Lutitier geriethen einmal im 11ten Seculo unter sich in einen inneren Krieg. Die Rhedarier und die Tollenser stunden auf der einen Seite, die Kyssiner und Circipaner auf der anderen. Einige wollen letzteren die Schuld des erregten Krieges, andere aber den ersten beylegen. Die letzteren sagen, daß die Rhedarier und Tollenser einen Vorzug vor den andern verlanget, da sie doch sämtlich Republicaner und unter sich von gleichen Vorzügen waren. Die Rhedarier haben wol darum einen Vorzug verlanget, weil sie nach den im 23. §. n. 2. angeführten Worten Adami Brem. die zahlreichsten und mächtigsten waren. Da sie aber auch um ihres Götzen-Dienstes willen, ob gleich Schwarz solches läugnen will, den Krieg geführet, so ist es wahrscheinlich, daß sie auch in dem Götzen-Dienste den Vorzug verlanget, weil ihr Götze von Golde, der Kyssiner und Circipaner Götze Svantevit aber nur von Holtze gewesen, der Radigast auch von viel mehreren Völkern, Svantevit aber nur von wenigeren verehret worden. Daß Dithmar den letzten, Adamus Brem. den ersten Tempel beschrieben habe, finde ich nicht in einem Geschichtschreiber damaliger Zeit. Mir scheint es glaublicher zu seyn, daß sie alle von dem 2ten Tempel geschrieben haben, denn der stand schon zu ihrer Zeit, konte ihnen also bekannter werden. Der erste Tempel war schon vor ihrer Zeit zerstöret, und ihnen also mehr unbekannt.

§. 28.

Wann aber und auf was Art und Weise Rhetra, der Tempel und der Götze Radigast, welche noch nach §. 26. 1066 da gewesen, zum 2ten mal zu Grunde gerichtet worden sey, getraue ich mir nicht mit Gewißheit zu bestimmen. Schröder aber thut es9 und setzet das 1150 und 1151 Jahr an, und schreibet von der Art und Weise also. “Weil Heinrich Leo nach seinem Creutz-Zuge 1147 kaum den Rücken gekehret hatte, so haben sich die Kyssiner, Circipaner und Tollenser, wider ihren Landesherrn Nicolotum dem Mecklenburgischen Fürsten empöret, und ihm ferner keinen Tribut mehr erlegen wollen. Nicolot hat den Grafen von Hollstein zu Hülfe gerufen, und durch Feuer und Schwerdt alles in der Kyssiner und Circipaner Land verwüstet, die grosse Stadt Rhetra eingenommen, die dortige berühmte Kirche des Abgottes Radigast in den Grund gerissen, die Stadt geschleifet, den Pflug darüber gehen lassen um ihr Gedächtniß aufzuheben u.s.f.” Seine Gewährs Männer die er für sich anführet, sind Latomus, Chemnitz, Klüver, Krantzius und Helmoldus. Allein die drey ersten sind mit ihm viel zu jung, als blos auf ihre Aussprüche zu bauen. Krantzius ist etwas älter und hat noch im Anfange des 16 Seculi gelebet, aber er ist auch noch hiezu zu jung und unzuverläßig. Und so saget er auch nicht einmal dasjenige, was Schröder aus ihm anführen will, sondern nur dieses:10 “Es ging Nicolot und Graf Adolph alles was sie anfingen glücklich von Händen, doch rissen sie auf solcher Reise eine Kirche nieder.” Hier wird ja nichts von einer Zerstörung Rhetra und Niederreissung des Tempels Radigast gedacht. Fünde ich die Worte so, wie Schröder sie für sich anführet, beym Helmoldo, so würde der mir zuverläßig seyn. Aber ich habe sie nicht gefunden. An dem Orte welchen Schröder aus dem Helmoldo nemlich Cap. 71. anführet, heist es also: “Abierunt (Adolphus & Nicolotus) in terram Kyzinorum & pervagati sunt terram hostilem omnia vastantes igne & gladio. Fanum quoque celeberrimum cum idolis & omni superstitione demoliti sunt.” Das ist, Adolph und Nicolot haben das feindliche Land durchstreifet, alles mit Feuer und Schwerdt verwüstet, einen berühmten Götzen Tempel, nebst dem Götzen herunter gerissen, und dem Aberglauben ein Ende gemacht. Hier wird ja im geringsten nicht der Stadt Rhetra, des Tempels in selbiger, der Rhedarier und Tollenser, (obgleich Schröder die letztern im Anfange mit nennet) gedacht. Ich kann also Schrödern hierin nicht beypflichten; denn es ist wol Nicolot niemals in Sinn gekommen die Rhedarier und Tollenser zu seinen Unterthanen zu machen, aber wol die Kyssiner und Circipaner, die jenseit der Peene nach Westen, und ihm also nahe und wohl gelegen. Es ist auch dieser Krieg nur blos jenseit der Peene, nicht aber disseit nach Osten zu, wo die Rhedarier und Tollenser wohneten, geführet worden. Gedenket zwar Helmoldus eines ruinirten berühmten Götzen Tempels, warum will man sogleich auf denjenigen der zu Rhetra disseits der Peene gewesen, verfallen? Sind denn auch nicht Götzen Tempel jenseit der Peene in den Circipanischen und Kyssinischen Landen gewesen?

In dieser Sache stimme ich Francken,11 der die Sache ganz anders und richtiger nach den damaligen Umständen vorstellet, die ich aus ihm anführen will, völlig bey. Die Kyssiner und Circipaner waren niemals Unterthanen des Niclots geworden, sondern damals noch freye Republicaner, ob wol der Kayser den Hertzog in Sachsen Heinrich Leo als Kreys Obersten und Schutzhern über sie gesetzt hatte, daher sie ihm die Wogewotinza die Hertzogen-Steuer entrichten musten. Er hatte auch bey dem Kreutzzuge 1147 sie mit gedemütiget. Weil er nun 1148 von seinem Vater das Herzogthum Bayern ererbete, und daselbst alle Hände zu thun voll hatte, die Dänen auch zu entkräftet waren, so weigerten sich diese beyde Völker die Hertzogs-Steuer ferner zu entrichten. Die in der Residenz Braunschweig zu Hause gebliebene Gemahlin des Herzogs Heinrich Leo, Clementia trug ihres Gemahls getreuem Freund Graf Adolph von Holstein, der auch sein Leben bald nachher 1164 in Verchen ohnweit Demmin für ihn aufopferte, und Niclot auf, die Wenden zur Abtragung desselben zu zwingen. Niclot übernahm diesen Auftrag gerne, um die Kyssiner und Circipaner zu entkräften, und sie künftig einmal desto leichter zu seinen Unterthanen zu machen. Und so hauseten sie so übel, und die Holsteiner, die schon Christen waren, rissen die noch heydnische herrliche Stadt Kyssin, also auch wol den berühmten Götzen Tempel darinnen nieder. Und das wird der Götzen Tempel seyn, wovon Krantzius und Helmoldus redet, und nicht Rhetra und dessen Götzen Tempel. So nun die Kyssiner, wie Valentin ab Eickstädt in dem vorhergehenden 22 §. spricht, den Götzen Svantevit angebetet; so ist dieser zerstörte Tempel, nicht einmal ein Tempel des Radigast, sondern des Svantevit gewesen. Die beyden Völkerschaften die Rhedarier und Tollenser waren Lutitier, und nicht unter dem allgemeinen Namen Obotriten begriffen, welche von jenen ein unterschiedenes Volk waren. Jedoch war der Radigast der Haupt-Götze von allen 3 Völkern. Die Rhedareir und Tollenser waren 1147 schon Christen, wie auch die Hollsteiner; die Obotriten aber noch Heiden. Francke lib. II. cap. 31. pag. 215. Selten denn nun die Obotriten welche Niclot, selbst ein Heide, anführte, wol ihren eigenen Götzen Radigast und ihren Götzen Tempel zu Rethra zerstöret, oder solten sie, wenn ihre Alliirten die Hollsteiner solches thun wollen, es nicht gehindert haben? Den berühmten Tempel zu Kyssin aber zerstörten die Hollsteiner als Christen, und die heidnischen Obotriten hinderten es nicht, weil er nicht der Tempel ihres Götzen, sondern des Svantevits, welchen die Circipaner und Kyssiner anbeteten, war. Wie denn auch nach meiner Meynung zu der Zeit, nemlich 1147, der Tempel zu Rethra samt dem Götzen Radigast schon vorher zu Grunde gerichtet war.

Meiner unvergreiflichen Meynung nach ist die Stadt Rhetra wol 1128 nicht mehr vorhanden gewesen. Der Bischof von Bamberg brachte 1124 als ein Werkzeug des Evangeli die Hinterpommern aus dem Heydenthum zum Christenthum, und kam 1128 in der Absicht wieder, die Lutitier in Vor-Pommern und andern Ländern, auch zum Christenthum zu führen. Er selbst predigte an vielen Orten, und nach andern sandte er seine mitgebrachten Gehülfen. Alles was dabey nicht allein bey grossen, sondern auch kleineren Städten vorgegangen, die Widersetzung vieler Städte, und die willige Aufnahme des Christenthums anderer Städte erzählen uns die Verfasser der Lebensbeschreibung des Bischoff Ottonis, der Abt Andreas und der ungenannte Verfasser muthmaßlich Siegfried, Archi Diaconus beyde zu Bamberg als seine Gehülfen in Pommern, umständlich. Von der Hauptstadt sämmtlicher Lutitier habe hierin nicht das allergeringste gefunden. Nichts, ob der Bischoff Otto oder einer seiner Gehülfen, daselbst gepredigt. Nichts, ob die Einwohner das gepredigte Wort Gottes und das Christenthum angenommen oder verworfen, und überall gar nichts. Wäre die Hauptstadt Rhetra noch da gewesen, da der Einführung des Christenthums in allen herum liegenden auch kleineren Städte gedacht wird, wie hätte ein solches tiefes Stillschweigen von der Hauptstadt beobachtet, und gar nicht das geringste davon können gedacht seyn?

Sollte meine Meynung hierin gegründet seyn; so hat sich wol Bangertus, der um das Jahr 1659 seine Noten über Helmoldum geschrieben pag. 127. geirret, wenn er schreibet, daß Radigast um das Jahr 1130 noch seinen Haupt-Tempel, und an vielen andern Orten seine Neben-Tempel gehabt, und verehret worden sey, bis die Stadt Rhetra den Götzen-Dienst gänzlich verworfen habe, und zum Christlichen Glauben sey bekehret worden. Denn vor 1128 hat diese Stadt das Christenthum nicht angenommen. Und dieses ist gewis. Daß es aber nachher geschehen sey, finde ich auch in keinem einzigen zuverläßigen Geschichtschreiber. Ich muthmasse also, daß sie niemals das Christenthum angenommen habe, sondern noch vor Einführung desselben schon zu Grunde gegangen seyn. Wenn aber? in welchem Jahre? und auf was Art und Weise? ist mir bisher verborgen geblieben, wünsche aber, daß solches von einem Einsichtsvollen belesenen Geschichtskundigen, worunter ich mich gar nicht rechnen kann, ausfündig möge gemacht werden. Ich muthmasse, daß die Stadt wol nicht durch und bey einem Kriege zu Grunde gerichtet worden sey, weil ich sonsten noch eher bey denen betrauten Geschichtschreibern wol etwas vermuthet, sondern daß es wol durch eine gänzliche ohngefehre Feuersbrunst geschehen, und es daher von den Scribenten anzuführen, vergessen sey. Demmin ist auch 1495 durch eine Feuers Brunst gänzlich ruiniret. Ob nun wol die Pommerschen Geschichtschreiber auch Kleinigkeiten, und fast alle, als, daß Demmin durch den Fluch einer Magd fast ganz 1407 ausgebrannt worden sey, beschrieben haben; so wundert es mich sehr, daß ausser Johann Bugenhagen in seiner Pomerania (der doch Glaubwürdigkeit genug hat, da dieser grosser Brand 1495 bey seiner Lebens-Zeit, geschehen ist, und er nicht so gar weit von Demmin entfernet gewesen) es von keinem einzigen Geschichtschreiber angeführet worden ist. Da nun dieses mich Wunder nimmt, ob gleich doch auch bey dem einzigen Verfasser die Nachricht von diesem grossen, allgemeinen und verderblichen Brande noch in der Stadt Demmin übrig geblieben ist, aber bey keinem einzigen von dem Untergange einer so gar grossen Hauptstadt Rhetra, auch nicht die geringste Nachricht auf uns gekommen ist? so bewundere solches um so viel mehr.

Nach der durch den Kayser Otto Magnus 956 angerichteten Zerstörung der Stadt Rhetra hat sie sich doch bald wieder aus dem Schutt und Staube zu einer sehr grossen Stadt erhoben. Nach dem 2ten Untergange aber hat sie sich nicht wieder erheben können: wenigstens nicht zur ehemaligen Grösse. Indessen ist es doch sehr wahrscheinlich, daß von denen Ruinen und übergebliebenen Materialien eine Stadt, nemlich Cummerow bald wieder erbauet worden sey. Denn das sie zu päbstlichen Zeiten eine mässige Stadt gewesen, ist wol gewis. In allen Schriften heist sie eine Stadt, auch noch nach der Reformation ein Städtlein. Es sind auch darin nach dem II. Absch. §. 65 n. IX. mehr als eín Gottesdienstliches Hauß, nemlich bey der Reformation 2, und noch wol in vorigen Zeiten, mehrere gewesen. Auf den Dörfern findet sich, wenigstens in diesen nach der Ostsee gelegenen Gegenden, gemeiniglich nicht mehr denn ein Gottes-Hauß. Der dortige Prediger ist auch vorzüglich mit vielen Einkünften bedacht, ob sie ihm gleich nachher wie es leyder bey jetzigen Zeiten zu einer immer mehreren Gewohnheit werden will, sehr abgekürzet worden. Diese kleine Stadt Cummerow ist aber nach und nach zu einer allmähligen Abnahme gekommen, bis es nunmehro zu einem Dorfe geworden. Und dieses, was jetzo angeführet worden, redet ja auch muthmaßlich für die Lage der Stadt Rhetra zu Cummerow.

Und so verhoffe hinlängliche Gründe angeführet zu haben, die nach aller Wahrscheinlichkeit erweisen, daß die Stadt Rhetra an diesem Orte, wo Cummerow ist, und an keinem andern gestanden habe. Weiß aber jemand mit andern mehreren und triftigeren Gründen zu erweisen, und in völlige Gewißheit zu stellen, daß sie nicht hier sondern anders wo gewesen, bin ich es zufrieden, und wird mir angenehm seyn wenn nur die Wahrheit heraus kommt, die ich auch nur allein suche.

Und so hat nach dem vorhergehenden die Stadt Demmin, und weil sie, wie §. 18. dargethan, daß sie in der Rhedarier Lande belegen, auch Radigast zum Haupt-Götzen gehabt. Allein es ist auch glaublich, daß sie auch einen Neben- oder einen eigenen Stadt-Götzen gehabt haben. Denn die Stadt Carentz auf Rügen hatte ihren Haupt-Götzen Swantewit, aber auch ihren Neben- und Stadt-Götzen Rugevit. Wolgast hatte zum Haupt-Götzen Swantewit, aber auch zu Neben-Götzen, Barovit und Herovit. Die Stadt Wolgast hatte Swantevit, aber ab Neben- und Stadt-Götzen eine solche Anzahl, daß sie bey Einführung des Christenthums auf einen Wagen zum Thore hinaus geschleppet werden musten. Die Stadt Loitz hatte auch einen Götzen-Tempel, und hat darin, nebst dem Haupt-Götzen Swantewit auch Neben- und Stadt-Götzen verehret, welcher Götzen-Tempel nach Bugenhagen12 im Anfange nicht lange vor Einführung des Christenthums zerstöret worden. So ist es allerdings wahrscheinlich, daß auch die Stadt Demmin, die den Radigast als ihren Haupt-Götzen verehret, auch einen Götzen-Tempel in sich und in demselben Neben- und Stadt-Götzen angebetet, weil die Stadt ja grösser als die vorangeführten Städte gewesen. Aber ich habe so wenig den Tempel als die Götzen auffinden können. Und was ist denn daran verlohren?

Beschreibung und Geschichte der uralten, ehemals festen, grossen und berühmten Hansestadt Demmin, wie auch der daran liegenden festen und berühmten Burg Haus Demmin genannt, aus Urkunden und bewährten Geschichtschreibern ausgefertiget von Wilhelm Carl Stolle, Archidiacono an der St. Bartholomaeikirche und Pastore zu St. Marien in Demmin. Anton Ferdinand Roese, Greifswald, II. Theil. III. Abschnitt. III. Capitel § 23 – § 28, S. 469-489

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1Wandalia I. 3. c. 4.

2Orig. Pom. pag. 6.

3Lib. VI. pag. 381. Edit. Leibnizii in fol.

4Lib. 2. pag. 95.

5Lib. II. Cap. XI.

6I.1.p.205.

7lib. VIII. p. 79. 100.

8beym Rango Orig. p. 61

9In seinem Papistischen Mecklenburg. p. 303.

10Wandalia lib. 4. c. 13.

11lib. II. pag. 215, 216, n. 4.

12Pomer. p. 101.

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