OESTEN/1887/FELDBERG, CARWITZER SEE, ISERPURT, ELSWERDER, BARSWERDER, CONOWER WERDER


Autor: Gustav Oesten
Jahr: 1887
Ort: Feldberg
Bibliografische Angaben: Oesten, Gustav: Ueberreste der Wendenzeit in Feldberg und Umgegend, in: Zeitschrift für Ethnologie, Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, Berlin 1887 S. 503-505
Originaltext

Kurzvorstellung:
Oesten stellt in diesem Beitrag weitere Ergebnisse der Grabungen vom Sommer 1887 bei Feldberg vor. Zunächst sind es die Grabungen an der Iser Purt, dem natürlichen „Eingang“ in die Feldberger Landschaft, wo Brandreste gefunden wurden, die laut Oesten auf ein Bauwerk mit Befestigungsfunktion hindeuten. Desweiteren stellt Oesten die Grabungsversuche auf dem Conower Werder vor, die keine Besiedlungsspuren ergaben. Zwei Wälle, die Oesten dabei auffielen, sieht er als „Einhegung“ an, im Conower Werder vermutet er den Ort des Gestüts von Rethra. Besiedlungsspuren kamen auf mehreren Inseln zu Tage, dem Elswerder und dem großen und kleinen Barswerder, deren heutige Größe nach Oesten kleiner ist, als zur wendischen Zeit. Am kleinen Ziegenberg fand Oesten Spuren eines ehemaligen Wasserarmes, den er mit dem Zitat Adams von Bremen über den „neunfachen Styx“ in Verbindung zu bringen versucht.
In Feldberg selbst fand Oesten Brandreste, die er als Rest einer Befestigung deutete, auf dem Amtshof wurden die Grabungen durch Grundwasser beendet, wobei aber eine wendische Schicht nachgewiesen wurde.

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