KARBE/1956/ROGGENTIN, JÄTHENSEE, JÄTHENWERDER (SCHULZENWERDER)


Autor: Walter Karbe
Jahr: 1956 / 2009
Ort: Jäthenwerder (Schulzenwerder) im Jäthensee bei Roggentin / Babke
Bibliografische Angaben: Karbe, Walter (Hg. GundulaTschepego und Peter Schüßler): Walter Karbes Kulturgeschichte des Landes Stargard von der Eiszeit bis zur Gegenwart, Thomas Helms Verlag, Schwerin 2009 S. 341-344


Kurzvorstellung:
Walter Karbe geht in seiner „Kulturgeschichte des Landes Stargard“ ausführlich auf das Thema der Rethraforschung ein. Dabei gelingt ihm ein ausführlicher und lebendiger Überblick, welcher durch seine persönliche Erlebnisse erheblich bereichert wird. Karbe blieb bis an sein Lebensende ein Befürworter von Schuchhardts Hypothese, die Rethra auf dem Schlossberg bei Feldberg verortete.
Dennoch brachte er auch selbst einen weiteren Ort in die Diskussion ein – den Jäthenwerder (heute Schulzenwerder) im Jäthensee bei Roggentin. An diesem wurde die sgn. Teufelsbrücke gefunden über die Sagen überliefert sind. Der Werder selbst entspricht laut Karbe besonders der Darstellung Rethras durch Adam von Bremen. Die Unterschiede in den Berichten der Chronisten Thietmar von Merseburg und Adam von Bremen sieht Karbe nur dadurch zu klären, dass man von zwei verschiedenen Orten ausgeht. Somit wäre Thietmars Rethra (Riedegost) auf dem Schlossberg bei Feldberg zu suchen und Adams könnte auf dem Jäthenwerder vermutet werden.

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