WIGALOIS/1904/RÖBEL, MÜRITZ, STEINHORN


Autor: Wigalois (Pseudonym von: E.A.Müller)
Jahr: 1904
Ort: Steinhorn bei Röbel in der Müritz
Bibliografische Angaben: Wigalois: Der Tempel zu Rethra und seine Zeit, Ein Beitrag zur Geschichte des germanischen Haidenthums, Verlag von P. Wendland, Berlin 1904 darin: Wo lag Rethra? S. 139-144
Originaltext


Kurzvorstellung:

In seinem Buch „Der Tempel zu Rethra und seine Zeit“ beschäftigt sich Wigalois vorrangig mit der Ausarbeitung germanisch-völkischer Gedanken. Nebenher führt er auch eigene Übersetzungen jener Stellen bei den Chronisten an, die zu Rethra einen Bezug haben.

Von Interesse ist jedoch seine Hypothese, dass Rethra sich auf dem Steinhorn an der Südseite der Müritz befunden hat. Ausgangspunkt seiner Vermutung ist, dass ein Heiligtum wie Rethra sich in einer bereits natürlich gut geschützten Lage befunden haben muss. In dem Steinhorn sieht er eine durch Wasser und Sumpf gedeckte Lage gegeben, die vollständig der Beschreibung Adams von Bremen entspricht (neun Tore, von einem tiefen See umgeben). Im Einzelnen geht er auf mutmaßliche Befestigungen in unmittelbarer Umgebung ein und betrachtet auch das entferntere Umfeld. In den Burgen von Waren, Penzlin, Hohenzieritz, Alt-Strelitz, Mirow, Wittstock, Freyenstein und Malchow sieht er einen äußeren Befestigungsring zur Verteidigung Rethras.

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