SCHROEDER/1973/SITZE DER REDARIER/UNTERE PEENE


Autor: Horst-Diether Schroeder
Jahr: 1973
Bibliografische Angaben: Schroeder, Horst-Diether: Die Sitze der Redarier, in: Greifswald-Stralsunder Jahrbuch, Band 10, 1972/1973 Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1973 S. 35-63 (Teilartikel 1 von: Schroeder/Hornemann: Die Sitze der Redarier und die Lage Rethras, ebda. S. 35-71)

Kurzvorstellung:
Schroeder gibt zunächst den Stand der Forschung zum mutmaßlichen Siedlungsgebiet der Redarier wieder, welches nach der These von Lisch (1838) immer noch Mecklenburg-Strelitz zugeordnet wird. Dies wurde unter Vorbehalt auch von den zur Publikationszeit maßgeblichen Forschern vertreten – so Brüske, welcher sich auf Auswertung schriftlicher Quellen stützte, Hermann, welcher auch archäologische Befunde hinzuzog und polnischen Forschern wie Sulowski oder Boguslawski.
Im zweiten Abschnitt wertet Schroeder den Forschungsstand aus und versucht das Siedlungsgebiet der Redarier an der unteren Peene (nordöstlich der Tollenser) zu lokalisieren, wobei er Mecklenburg-Strelitz den Riezanen zuweist. Hierbei zieht er zeitgenössische Quellen hinzu, aus denen eine solche Lokalisierung möglich erscheint.
Begründungen gegen die Lokalisierung der Redarier an der unteren Peene widerlegt Schroeder im folgenden Abschnitt. Die letzten beiden Abschnitte des Artikels widmet Schroeder der Stiftungsurkunde des Bistums Havelberg, die er als wesentliches Argument für seine Lokalisierung anführt und der gefälschten Urkunde von Broda.

 

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