Johann Peter Schmidt: Rhetra oder Rethra


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„Rhetra oder Rethra, weches unweit Malchin gestanden, war die Hauptstadt der Luterier, die von dem Namen dieser Hauptstadt, Rhetra, auch die Rhetarier genennet wurden. Sie war besonders wegen des Tempels berühmt, der ihrem vornehmsten Götzen Radegast zu Ehren in ihr erbauet worden, und in welchem dessen Bildniß von Golde, mit einem Gewande von Purpur umhangen, gestanden hat. Sie hat neun Thore gehabt, und war um und um mit einer tiefen See umgeben, über welche nur eine einzige sehr schmale und lange hölzerne Brücke gegangen[1].

Schmidt, Johann Peter: Allgemeine Geschichte der Handlung und Schiffahrt, der Manufacturen und Künste, des Finanz- und Cameralwesens, zu allen Zeiten und bey allen Völkern, Zweyter Theil, Allgemeine Geschichte der Handlung und Schiffahrt in den mittlern Zeiten, Siebenter Abschnitt, Das XL. Capitel, von der Handlung und Schiffahrt des deutschen Reiches, §. 7. Anbau und Wachsthum der sächsischen und wendischen Städte, S. 895, Johann Jacob Korn, Breßlau 1754

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[1]    Helmold I. I. c. II. II. 7. de Westphalen T. III. p. 716. & 1913. T. IV. p. 84. & 497.

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