WILLEBRAND/1877/WUSTROW, TOLLENSE


Autor: Heinrich Wilhelm Hermann Willebrand
Jahr: 1877, 1879
Ort: Wustrow an der Tollense
Bibliografische Angaben: Willebrand, Heinrich Wilhelm Hermann: Rethra, in: Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, 44. Jahrgang, Schwerin 1879 S. 37-39
Originaltext


Kurzvorstellung: Willebrand bezieht sich bei seiner Rethra-Hypothese auf die Behauptung Beyers, dass sich der Tempel von Rethra auf der Fischerinsel, die dazugehörige Stadt aber in Wustrow am Tollensesee befunden hätte. Willebrand nahm daraufhin am 25. Mai 1877 die Örtlichkeit in Augenschein und kam zu der Überzeugung, dass sich der Tempel keinesfalls auf der ebenen und feuchten Fischerinsel befunden haben konnte. Er stellt eine eigene Hypothese auf und sieht Rethra in dem Hof Wustrow gelegen – welcher von dreieckiger Gestalt ist, was Thietmars von Merseburg Beschreibung („tricornis“) entspricht. In dem im Nordosten des Hofes gelegenen Mühlendamm vermutet Willebrand einen ehemaligen Burgwall – bzw. die Verbauung des Burgwalles zu einem Mühlendamm.

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