OESTEN/1890/FELDBERG, HAUSSEE, AMTSWERDER, AMTSHOF


Autor: Gustav Oesten (kommentiert von Rudolf Virchow)
Jahr: 1890
Ort: Feldberg, Amtshof auf dem Amtswerder
Bibliografische Angaben: Oesten, Gustav (kommentiert von Virchow, Rudolf): Mittheilung über die „civitas“ der Slaven und Funde aus Feldberg, vom 08.01.1890, in: Zeitschrift für Ethnologie, Jahrgang 22, Ausserordentliche Sitzung vom 11. Januar 1890, S. 23-29
Originaltext


Kurzvorstellung: Oesten geht in diesem Beitrag auf die Bedeutung des Begriffes „civitas“ ein. Dazu vergleicht er ausführlich die Chronisten Thietmar von Merseburg und Adam von Bremen mit Herbord. Letzterer beschrieb die Missionsreisen des Bischofs Otto von Bamberg 1124-1127 in Pommern, wobei er ausführliche Beschreibungen einzelner Ortschaften lieferte. Oesten sieht die „civitas“ aufgrund des Vergleiches nicht als Stadt im engeren Sinne an, sondern als weiträumigen Bezirk, als Siedlungskammer. Dies dient ihm im Folgenden dazu, die Feldberger Siedlungskammer als „civitas“ anzusprechen. Seine einstige Hypothese Rethra=Inseln im Carwitzer See, gibt Oesten endgültig auf, und begründet nun seine neue, bereits 1887 angedeutete Hypothese Rethra=Feldberger Siedlungskammer. Den Tempel des Radegast vermutet Oesten dabei auf dem Amtshof. Virchow zweifelt die Stichhaltigkeit der Oestenschen Hypothese an und begründet, warum er in diesem Fall „civitas“ als Stadt im engeren Sinn auslegen würde.

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