OESTEN/1887/FELDBERG, HAUSSEE, AMTSWERDER


Autor: Gustav Oesten (kommentiert von Rudolf Virchow)
Jahr: 1887
Ort: Amtshof auf dem Amtswerder im Haussee in Feldberg
Bibliografische Angaben: Oesten, Gustav (mit Anmerkungen von Virchow, Rudolf): Ueberreste der Wendenzeit in Feldberg und Umgegend, in: Zeitschrift für Ethnologie, Jahrgang 19, Sitzung vom 15. Januar 1887 S. 87-94
Originaltext

Kurzvorstellung: Oesten stellt in diesem Beitrag ausführlich die hydrografischen Gegebenheiten der Feldberger Seen dar, um davon ausgehend, seine bereits 1885 vage formulierte neue Rethra-Hypothese zu begründen. Nachdem Rethra nicht auf den Inseln des Carwitzer Sees nachgewiesen werden konnte, sieht Oesten nun den Amtshof auf dem Amtswerder in Feldberg als möglichen Standort von Rethra an.

Bei einem Abgleich mit den Chronisten Thietmar von Merseburg und Adam von Bremen stellt Oesten die Vermutung auf, dass Thietmar mit dem Ausdruck „urbs“ den Ort an sich gemeint hat, während Adam mit dem Ausdruck „civitas“ den Bezirk meinte. Der Ort, die „urbs“ – hätte sich demnach auf dem Amtshof befunden, während der Bezirk, die „civitas“ – die Feldberger Siedlungskammer wäre.
Virchow hält diese Deutung grundsätzlich zwar für möglich, jedoch in diesem Fall für fraglich.

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