SPONHOLZ/1861/BRODA, TOLLENSESEE, BELVEDERE


Autor: Christian Ludwig Friedrich Theodor Sponholz
Jahr: 1861
Ort: Belvedere bei Broda
Bibliografische Angaben: Sponholz, F. Th.(Pastor zu Rühlow): Wo lag Rhetra? Versuch einer historisch-kritischen Beantwortung dieser Frage, Carl Brünslow, Neubrandenburg 1861
Originaltext


Kurzvorstellung:
Sponholz bezieht sich im ersten Abschnitt auf die drei wichtigen Chronisten zu Rethra – Thietmar von Merseburg, Adam von Bremen und Helmold von Bosau und geht auf mehrere Rethra-Hypothesen kritisch ein (so u.a. Stargard in Pommern, Röbel, Kummerow, Burg Stargard, Prillwitz). Im zweiten Abschnitt stellt er seine eigene Hypothese vor – er vermutet den Tempel von Rethra auf dem Belvedere von Broda. Den Ortsnamen Broda deutet er dabei als “Fähre” und vermutet eine Fährverbindung in alter Zeit über den See. Anhaltspunkte Rethra in Broda zu vermuten, sind für Sponholz die den Beschreibungen der Chronisten entsprechende Geländebeschaffenheit, die frühe Anlage des Prämonstratenserklosters Broda in dem Ort und die Erwähnung von Broda als bedeutsamen Ort mit Markt und Herberge in der Stiftungsurkunde des Klosters. Den Namen „Rhetra“ sieht er als ein von den Chronisten gewähltes griechisches Wort für “Ausspruch” oder “Götter-Orakel-Spruch”, wobei Broda der Ursprüngliche Name wäre. Dies ist der Grund warum Sponholz Rhetra griechisch schreibt (statt Rethra). In dem Ortsnamen “Rehse” kann er sich einen möglichen Überrest des Namens “Rethra” vorstellen.

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